minecraft en 2025

Minecraft beendet 2025 mit einem Knall und blickt auf 2026

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Escrito por Edu Diaz

Januar 1, 2026

Minecraft ist seit über 15 Jahren Teil unseres Alltags und kommt dennoch zum Jahreswechsel mit dieser Aura eines „ewig lebenden“ Spiels daher, wie sie nur wenige Titel auf Dauer tragen, ohne unterwegs auszubrennen. Mit Blick auf 2026 hat Mojang Studios zurückgeschaut und ein 2025 Revue passieren lassen, das vollgepackt war mit Updates, Events und absurd großen Zahlen – von der Sorte, die nur dann entsteht, wenn eine Community etwas wirklich ernst nimmt … sogar das, was ganz offensichtlich als interner Witz begonnen hat. Und weil wir gerade im Feiermodus sind, gibt es auch ein Geschenk für Spieler von Minecraft: Bedrock Edition: ein kostenloses Objekt für den Charakter-Editor, den Inflatable Chicken Suit, verfügbar für alle, die jetzt gleich den Ankleideraum öffnen.

Wenn du hier gelandet bist, um zu erfahren, was sich in Minecraft im Jahr 2025 verändert hat, welche Meilensteine die Community erreicht hat und was für 2026 angedeutet wurde, ist das Gesamtbild ziemlich eindeutig: Das Spiel nimmt nicht den Fuß vom Gas. Mojang hat vielmehr einen sehr aktiven Update-Fahrplan mit zwei Minecraft-Live-Events, dem Sprung auf die große Leinwand und mehreren Anpassungen kombiniert, die beeinflussen werden, wie die Zukunft des Spiels gestaltet wird – vor allem für alle, die tief im Mod-Ökosystem stecken.

Die surrealsten Community-Zahlen aus 2025

Mojang hat eine Jahresend-Statistik veröffentlicht, allerdings weniger im Stil eines „Corporate Reports“ und mehr nach dem Motto „Schaut mal, was ihr in euren Welten angestellt habt“. Statt klassischer Kennzahlen wie kumulierte Verkäufe oder monatlich aktive Spieler in den Mittelpunkt zu stellen, geht es hier um Konkretes: Aktionen im Spiel, die – global zusammengerechnet – wie Science-Fiction wirken … auch wenn die Wissenschaft hier aus Blöcken besteht.

Der unerwartete Star ist der Kupfergolem, eine Kreatur, die 2025 hinzugefügt wurde und den Zahlen zufolge bei der Spielerschaft massiv eingeschlagen hat. Laut der geteilten Auswertung hat die Community fast eine Milliarde dieser Golems erschaffen – eine Zahl, die ziemlich deutlich macht, wie schnell ein „nützlicher, sympathischer Mob“ zum unverzichtbaren Bestandteil von Bauten, Farmen oder schlicht Deko mit eigenem Charakter werden kann.

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Quelle: X

Ein weiterer Datenblock richtet den Fokus auf Bewegung und Erkundung – also genau dort, wo Minecraft seine Stärke ausspielt, wenn sich Matches, Server und endlose Sessions stapeln. 2025 wurden mehr als 270 Millionen Reittiere gezähmt und insgesamt legten die Spieler über 335 Milliarden Blöcke zurück. Stell dir vor, man könnte diese Route als globale Minimap sehen – wie in einer Fitness-App. Lieber nicht, sonst drängt sich der Vergleich mit dem nächsten Schrittzähler geradezu auf.

Zu den kurioseren Zahlen gehört der Wert rund um die Sättel. Obwohl Minecraft die Möglichkeit eingeführt hat, sie zu craften, passierte das im gesamten Jahr nur 16 Millionen Mal – was nahelegt, dass die meisten weiter beim klassischen Weg bleiben: Sättel in Schatz- und Loot-Truhen finden. Ein kleines Detail, das aber gut dazu passt, wie viele spielen: Selbst wenn ein direkterer Pfad dazukommt, bleibt „Loot“ dieser Magnet, der jede Truhe in ein Versprechen verwandelt.

Ein Jahr voller Updates: Von der Oberwelt bis in die Lüfte

Abseits der Zahlen war 2025 auch inhaltlich ein besonders bewegtes Jahr – mit mehreren Updates, die verschiedene Ebenen des Spiels berührt haben. Mojang veranstaltete zwei Minecraft-Live-Events, eines im März und eines im September, die den Ankündigungsfahrplan strukturierten und sichtbarer machten, was jeweils auf dem Weg war. Beim Minecraft Live im März wurden die ersten drei Updates des Jahres vorgestellt, außerdem sprach man über A Minecraft Movie – ein klares Signal, dass Minecraft nicht nur im Launcher stattfindet.

In Sachen spielbare Inhalte startete das Jahr mit Spring to Life, einem Update, das die Oberwelt vielfältiger wirken lassen sollte und zudem Verbesserungen bei der Bedien- und Spielqualität brachte. Das sind Änderungen, die deine Spielweise nicht komplett auf den Kopf stellen, aber das Gefühl einer „lebendigeren“ Welt spürbar verstärken – gerade wenn du zwischen Erkunden und Bauen wechselst.

Danach folgte ein Doppel-Release mit Vibrant Visuals und Chase the Skies. Ersteres konzentrierte sich darauf, die ikonische Grafik von Minecraft zu modernisieren – ein Schritt, auf den viele lange gewartet haben, weil der Look zum Kern der Identität gehört, aber auch ein heikles Feld ist: Zu viel Veränderung wäre, als würde man an einem legendären Pixel-Art-Motiv herumretuschieren. Chase the Skies wiederum brachte die Möglichkeit, mit Freunden auf glücklichen Ghasts zu fliegen – ein ziemlich eigenwilliger Twist, der neue Wege der Fortbewegung und gemeinsame Abenteuer eröffnet, besonders auf Servern, auf denen Mobilität früher oder später zur „Meta“ wird.

Im September kehrte Minecraft Live mit einer neuen Reihe von Ankündigungen zurück – darunter laut Rückblick einer der Höhepunkte des Jahres: The Copper Age, in dieser Bilanz als bestes Update 2025 bezeichnet. Zum Jahresabschluss kam dann Mounts of Mayhem, das letzte Update, mit neuen Mobs und außerdem einer komplett neuen Waffe. In Details zu den einzelnen Elementen geht der Rückblick nicht, aber die Botschaft ist klar: 2025 war kein Lückenfüller, sondern ein Jahr stetiger Iteration – mit Ergänzungen, die sowohl Optik als auch Mobilität und Kampf beeinflussen.

Mehr als nur das Spiel: Kino, Mobile und Änderungen für Modder

Eines der auffälligsten Elemente des Jahres war der Sprung von Minecraft ins Kino. A Minecraft Movie kam 2025 in die Kinos und hat laut Rückblick einige Rekorde gebrochen. Außerdem ließ Mojang durchblicken, dass es 2027 eine Fortsetzung geben wird – ein weiteres Indiz dafür, dass die Marke inzwischen gleichzeitig auf mehreren Bildschirmen funktioniert, wie viele aktuelle transmediale Franchises, nur eben mit einem besonders wiedererkennbaren DNA-Kern.

Außerdem gab es die Ankündigung einer Zusammenarbeit mit King (den Machern von Candy Crush), um Minecraft Blast zu entwickeln – ein mobiles Spiel, das erst noch erscheint. Mechaniken oder Termin wurden nicht genannt, daher bleibt vorerst vor allem die Schlagzeile: Minecraft wird sich im Mobile-Format über das Hauptspiel hinaus weiter ausdehnen, was angesichts der Größe der Zielgruppe durchaus folgerichtig ist.

Mit Blick auf 2026 werden zwei Änderungen erwähnt, die vor allem die technisch versierte Community interessieren dürften. Zum einen ist von der Abschaffung der Code-Obfuskation die Rede, um Moddern die Arbeit zu erleichtern. Zum anderen wird es eine Änderung daran geben, wie Versionsnummern funktionieren. Das sind Anpassungen, die in einem Trailer kaum Eindruck machen, aber den Alltag von Leuten, die Inhalte erstellen, Mods pflegen oder Server betreiben, spürbar verändern können – und das hat bei Minecraft meist langfristige Folgen.

Zum Schluss erinnert Mojang daran, dass Minecraft auf allen Plattformen reduziert ist – während der ersten Woche 2026. Wer auf den richtigen Moment zum Einstieg gewartet hat (oder diesen Freund überzeugen will, der immer sagt „Ich probier’s irgendwann mal“), bekommt damit den typischen saisonalen Schubs. Und wenn man das Tempo von 2025 sieht, drängt sich die Frage ohnehin auf: Wirkt das wirklich wie ein Spiel, das 2026 die Messlatte niedriger hängen wird?

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Edu Diaz

Mitgründer von Actualapp und begeisterter Anhänger technologischer Innovationen. Mit einem Geschichtsstudium und beruflich als Programmierer verbinde ich akademische Strenge mit Begeisterung für die neuesten Technologietrends. Seit über zehn Jahren bin ich Technologie-Blogger und mein Ziel ist es, relevante und aktuelle Inhalte zu diesem Thema anzubieten, die allen Lesern verständlich und zugänglich sind. Neben meiner Leidenschaft für Technologie schaue ich gerne Fernsehserien und teile gerne meine Meinungen und Empfehlungen. Und natürlich habe ich eine klare Meinung zu Pizza: definitiv keine Ananas. Begleiten Sie mich auf dieser Reise durch die faszinierende Welt der Technologie und ihre vielfältigen Anwendungen in unserem Alltag.