Wenn du wissen willst, was LEGO SMART Play ist, wann es in den Handel kommt und was genau zum Start mit Star Wars geboten wird, hier das Wichtigste ohne Umwege: LEGO hat auf der CES 2026 eine neue Spielplattform vorgestellt, die klassisches Bauen mit Reaktionen in Echtzeit kombiniert – über einen smarten Stein, Minifiguren und Tags. Das Ergebnis ist ein Set-Typ, der während des Spielens mitreagiert und Sounds, Lichter und Effekte passend zur Action ergänzt – bei einer klaren Leitidee: Das Erlebnis soll ohne Bildschirm auskommen und sich auf Fantasie und haptisches Spielen konzentrieren.
Angekündigt wurde das Ganze in einer Präsentation mit Verantwortlichen von LEGO sowie Disney und Lucasfilm. Der Verkaufsstart ist für den 1. März 2026 in ausgewählten Märkten angesetzt, Vorbestellungen ab dem 9. Januar. Zum Auftakt erscheinen drei „All-in-one“-Sets, die bekannte Fahrzeuge und Schauplätze aufgreifen – damit sind die typischen Fragen (Preis, Teilezahl, Altersempfehlung und was an jeder Box „smart“ ist) von Beginn an gut abgedeckt.
Was ist LEGO SMART Play – und warum es die Art zu spielen verändert
LEGO SMART Play basiert auf drei Bausteinen: dem LEGO SMART Brick, den LEGO SMART Tags und den LEGO SMART Minifigures. Das Herzstück ist der smarte Stein mit einem speziell entwickelten Chip, der laut LEGO kleiner als ein Standard-Noppen ist. Darauf aufbauend erkennt und begleitet das System, was beim Spielen passiert, und löst Effekte aus – mit dem Ziel, dass Bauen und das „Inszenieren“ einer Szene so natürlich wird wie das Bewegen eines Raumschiffs über den Tisch.

Technisch beschreibt LEGO den SMART Brick als ein kompaktes Sensorpaket: Er integriert Sensoren, Beschleunigungssensoren, Lichterkennung und einen Soundsensor, dazu einen Mini-Lautsprecher, der von einem integrierten Synthesizer angetrieben wird. Ebenfalls an Bord ist kabelloses Laden, damit man länger spielen kann, ohne mitten in der Session auf Kabel angewiesen zu sein – ein Detail, das Gadget-Fans zu schätzen wissen, wenn die Runde länger dauert als geplant.
Entscheidend ist, dass die Sets in Echtzeit reagieren und Digitales mit Physischem verknüpfen, sodass bestimmte Interaktionen gezielt konkrete Effekte auslösen. Es geht nicht nur darum, „einfach Sounds einzubauen“, sondern sie mit Teilen, Figuren und Situationen der Szene zu verbinden, um die Geschichte zu verstärken. Wer wollte nicht schon einmal eine Weltraumverfolgungsjagd nachspielen – und das Modell unterstützt die Szene mit Motorenheulen oder einem Schuss-Effekt genau im richtigen Moment?
LEGO ordnet die Plattform als wichtigen Entwicklungsschritt im eigenen Ökosystem ein und betont zudem, dass mehr als zwanzig Patente mit der Technologie verknüpft sind. Beim Ansatz ist die Aussage klar: mehr Immersion und mehr Storytelling, ohne das Set zu einem App-Anhängsel zu machen. In einer Zeit, in der gefühlt alles ein Smartphone daneben verlangt, wirkt das fast wie ein geekiger Akt der Gegenwehr – im positiven Sinn.
Die ersten LEGO Star Wars SMART Play Sets: Inhalt und Funktionen
Der Start von LEGO SMART Play erfolgt mit drei Star-Wars-Sets, die als Einstieg ins System dienen. In allen Fällen dreht sich der Aufbau um den SMART Brick, eine oder mehrere smarte Minifiguren und mehrere SMART Tags, die während des Spiels Funktionen auslösen und Effekte wie Motorengeräusche, Schüsse, Lichtschwert-Summen oder Musik beisteuern.
LEGO Star Wars SMART Play: Luke’s Red Five X-Wing ist ein Set mit 584 Teilen, empfohlen ab 6+, zum angekündigten Preis von 89,00 US-Dollar. Enthalten sind zwei SMART Minifigures (Luke Skywalker in Pilotenausrüstung und Prinzessin Leia) sowie R2-D2 und weitere Minifiguren von Rebellencrew und imperialen Soldaten. Als zusätzliches „Szenario“ kommen ein imperialer Geschützturm, ein Transportfahrzeug und ein Kommandoposten dazu. Der interaktive Teil verspricht Effekte wie Laser-Schussgeräusche, Motorensounds und Lichter sowie Audio für Betanken und Reparatur – kombiniert über den SMART Brick, die Minifiguren und fünf SMART Tags.
LEGO Star Wars SMART Play: Darth Vader’s TIE Fighter kommt mit 473 Teilen, empfohlen ab 8+, für 69,00 US-Dollar. Die Box enthält einen Rebellenposten und eine imperiale Tankstation, dazu eine smarte Minifigur von Darth Vader sowie einen Soldaten der Rebellenflotte. Der offensichtliche Reiz: das Heulen der Triebwerke des Jägers – ergänzt um weitere interaktive Funktionen, die der SMART Brick und die getaggten Elemente ermöglichen.

Am ambitioniertesten ist LEGO Star Wars SMART Play: Throne Room Duel & A-Wing mit 962 Teilen, empfohlen ab 9+, zum Preis von 159,99 US-Dollar. Enthalten sind zwei SMART Bricks, drei SMART Minifigures (Luke Skywalker als Jedi, Darth Vader und Imperator Palpatine), ein A-Wing-Jäger, sein Pilot, zwei rote Gardisten sowie defensive Elemente für den Thronsaal. Als Effekte werden unter anderem Lichtschwert-Summen beim Einsatz der smarten Minifiguren genannt, der Motorensound des A-Wings und sogar „The Imperial March“, wenn Palpatine auf dem Thron sitzt – ein sehr sammlerfreundliches Detail, auch wenn klar das Spielen im Vordergrund steht.
Termine, Vorbestellungen und wo man sie kaufen kann
LEGO hat den Launch dieser Sets für den 1. März 2026 in ausgewählten Märkten festgelegt. Zuvor gibt es die Möglichkeit zur Vorbestellung ab dem 9. Januar. Erhältlich sind sie über die LEGO-Website, in LEGO Stores sowie bei ausgewählten Händlern – ein für große Releases der Marke typisches Vertriebsmuster.
Abseits von Preisen und Teilezahlen ist vor allem der Ansatz spannend: LEGO SMART Play startet mit Star Wars als Schaufenster, doch die Botschaft zielt auf eine Plattform, die skalieren soll. Wenn es dem System gelingt, Effekte als Kontext und Taktgeber zu nutzen, ohne vom Bauen abzulenken, könnte das die logische Weiterentwicklung des Bauens sein: die gewohnte Kreativität, ergänzt um ein Plus an „Leben“, wenn es ums Abheben, Landen oder ein Duell geht.

