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So deinstallierst du ein Update unter Windows 11 und Windows 10

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Escrito por Edu Diaz

August 27, 2026

Wenn ein Windows-Update den PC spürbar ausbremst, ein Peripheriegerät lahmlegt oder merkwürdiges Verhalten auslöst, stellt sich meist eine ziemlich direkte Frage: Kann man zurück, ohne zu formatieren oder in Panik zu verfallen? Die kurze Antwort lautet: ja. Der genaue Weg hängt allerdings davon ab, ob du Windows 11 oder Windows 10 verwendest, und auch davon, wie viel Zeit seit der Installation der problematischen Version vergangen ist.

Microsoft bietet mehrere Möglichkeiten, um kürzliche Änderungen rückgängig zu machen: zu einem früheren Build zurückkehren, ein bestimmtes Update deinstallieren, den erweiterten Start nutzen oder die Systemwiederherstellung verwenden, falls bereits ein Wiederherstellungspunkt vorhanden war. Bevor du etwas änderst, solltest du ein Backup des PCs erstellen. Zwar sollte der Vorgang deine persönlichen Dateien nicht löschen, doch Windows hat bei solchen Dingen gelegentlich dieses kleine Talent, uns daran zu erinnern, dass Sicherungen keine bloße Dekoration sind.

In Windows 11 zurückgehen, wenn das Problem gerade erst aufgetreten ist

Unter Windows 11 findest du den direktesten Weg zurück zu einer vorherigen Version in der Einstellungen-App. Du kannst sie mit der Tastenkombination Windows + I, über das Startmenü oder per Rechtsklick auf das Windows-Symbol in der Taskleiste öffnen. Wechsle anschließend zu System und danach zu Wiederherstellung; dort befinden sich die Optionen, mit denen sich Systemänderungen reparieren oder rückgängig machen lassen.

Die entscheidende Option heißt Zurück. Wenn sie verfügbar ist, erlaubt Windows an dieser Stelle die Rückkehr zur vorherigen Version. Das ist besonders nützlich, wenn du gerade erst aktualisiert hast und deutliche Probleme bei Leistung, Kompatibilität oder Stabilität bemerkst. Es ist gewissermaßen das digitale Gegenstück dazu, den letzten Zug rückgängig zu machen, bevor die Partie zu kompliziert wird.

Es gibt allerdings eine wichtige Einschränkung: Wenn die Schaltfläche ausgegraut ist, bedeutet das in der Regel, dass seit dem Herunterladen und Installieren des Updates mehr als 10 Tage vergangen sind. In diesem Fall ist der schnelle Weg nicht mehr verfügbar und du musst auf andere Methoden zurückgreifen. Besonders elegant ist das nicht, aber immerhin bietet Windows Alternativen, ohne dich sofort zur vollständigen Neuinstallation des Systems zu zwingen.

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Updates unter Windows 10 und Windows 11 deinstallieren

Unter Windows 10 besteht die übliche Methode darin, das Update zu identifizieren und zu entfernen, das den Fehler verursachen könnte. Öffne Einstellungen mit Windows + I, gehe zu Update und Sicherheit, wähle Updateverlauf anzeigen und klicke auf Updates deinstallieren. Dort kannst du das Update auswählen, das du entfernen möchtest, und den Vorgang mit Deinstallieren bestätigen, indem du den Anweisungen auf dem Bildschirm folgst. In manchen älteren Pfaden kann Windows dich weiterhin zur Systemsteuerung weiterleiten.

Wenn sich der Rechner unmittelbar nach einem Update seltsam verhält, ist es naheliegend, mit dem neuesten Update zu beginnen. Die Quelle nennt außerdem ein sinnvolles Kriterium: Wenn möglich, sollte man zunächst Funktionsupdates prüfen, bevor man Sicherheitsupdates entfernt, da Erstere meist stärkere Änderungen am allgemeinen Verhalten von Windows mitbringen. Sicherheitsupdates können natürlich ebenfalls Konflikte verursachen, doch ihre Entfernung hat weiterreichende Folgen und sollte nicht blind erfolgen.

Auch Windows 11 erlaubt es, einzelne Updates direkt über Windows Update zu deinstallieren. Öffne dazu Einstellungen, wähle in der Seitenleiste Windows Update, gehe zu Updateverlauf und anschließend zu Updates deinstallieren. Neben jedem verfügbaren Eintrag erscheint die Option, ihn zu entfernen. Dieser Weg ist feiner abgestuft als die Schaltfläche Zurück, denn er führt nicht zwingend zu einer vollständigen vorherigen Version zurück, sondern entfernt ein konkretes Update. Wer sich bereits mit Treibern, Druckern oder mysteriösen Fehlern herumgeschlagen hat, weiß, dass dieser Unterschied nicht nebensächlich ist.

Erweiterter Start, Systemwiederherstellung und die Rückkehr zu Windows 10

Wenn Windows das Deinstallieren des Updates über die normalen Einstellungen nicht zulässt, bleibt noch die Wiederherstellungsumgebung. Öffne unter Windows 11 über Einstellungen den Bereich System oder unter Windows 10 Update und Sicherheit, gehe zu Wiederherstellung und klicke neben Erweiterter Start auf Jetzt neu starten. Nach dem Neustart befindest du dich in der Windows-Wiederherstellungsumgebung, wo du Problembehandlung, dann Erweiterte Optionen und schließlich Updates deinstallieren auswählst.

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Dieser Weg ist langsamer, aber hilfreich, wenn das System schlecht startet oder die normale Oberfläche nicht so reagiert, wie sie sollte. Von dort aus kannst du auswählen, welches Update entfernt werden soll, ohne durch den vollständigen Desktop navigieren zu müssen. Es ist nicht das schönste Bedienfeld im Windows-Ökosystem, aber wenn etwas schiefläuft, zählt in der Regel der praktische Nutzen mehr als die Optik.

Eine weitere Möglichkeit ist die Systemwiederherstellung, sie funktioniert jedoch nur, wenn bereits vor der Installation des Updates ein Wiederherstellungspunkt erstellt wurde. Um sie zu öffnen, drücke Windows + R, gib rstrui ein und bestätige mit Enter. Wähle danach einen Wiederherstellungspunkt aus, fahre mit Weiter fort und bestätige mit Fertig stellen. Dieser Vorgang kann Daten oder Änderungen entfernen, die nach diesem Zeitpunkt vorgenommen wurden, weshalb das Backup erneut eine zentrale Rolle spielt.

Häufig stellt sich außerdem die Frage: Wenn du zu einem früheren Build zurückkehrst, verlässt du dadurch nicht das Windows-Insider-Programm; sobald eine neue Vorabversion verfügbar ist, wird sie erneut auf dem PC installiert. Und wenn du von Windows 10 auf Windows 11 aktualisiert hast, kannst du über Einstellungen, System, Wiederherstellung und Zurück wieder zu Windows 10 zurückkehren, sofern noch keine 10 Tage vergangen sind. Wenn der Rechner bereits mit vorinstalliertem Windows 11 ausgeliefert wurde oder diese Frist abgelaufen ist, steht dieses direkte Downgrade nicht zur Verfügung.

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Edu Diaz

Mitgründer von Actualapp und begeisterter Anhänger technologischer Innovationen. Mit einem Geschichtsstudium und beruflich als Programmierer verbinde ich akademische Strenge mit Begeisterung für die neuesten Technologietrends. Seit über zehn Jahren bin ich Technologie-Blogger und mein Ziel ist es, relevante und aktuelle Inhalte zu diesem Thema anzubieten, die allen Lesern verständlich und zugänglich sind. Neben meiner Leidenschaft für Technologie schaue ich gerne Fernsehserien und teile gerne meine Meinungen und Empfehlungen. Und natürlich habe ich eine klare Meinung zu Pizza: definitiv keine Ananas. Begleiten Sie mich auf dieser Reise durch die faszinierende Welt der Technologie und ihre vielfältigen Anwendungen in unserem Alltag.