So öffnest und konfigurierst du die Optionen des Netzwerkadapters in Windows

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Escrito por Edu Diaz

Juli 27, 2026

In den Optionen des Netzwerkadapters ist ein großer Teil der Internetkonfiguration von Windows gebündelt. Dort kannst du eine Netzwerkkarte aktivieren oder deaktivieren, die IP-Adresse ändern, DNS-Server festlegen, die Priorität zwischen WLAN und Ethernet anpassen oder auf die erweiterten Einstellungen der WLAN-Hardware zugreifen. Das Problem dabei: Microsoft verteilt diese Funktionen auf die Einstellungen, die Systemsteuerung und den Geräte-Manager, sodass nicht immer sofort ersichtlich ist, wo sich welche Option befindet.

Entscheidend ist, vorher zu wissen, was du ändern möchtest, statt dich durch Menüs zu klicken, als würdest du gerade einen nuklearen Alarm abschalten. Zum Aktivieren oder Deaktivieren eines Adapters, zur Problembehandlung sowie zum Anpassen von IP und DNS ist die Systemsteuerung weiterhin der direkteste Weg. Wenn du dagegen mehr Leistung aus dem WLAN herausholen, Funkmodi prüfen oder Parameter wie das bevorzugte Band ändern möchtest, führt der Weg über den Geräte-Manager.

Wo du die Adapteroptionen in Windows findest

In Windows 11 gelangst du über die Einstellungen dorthin, indem du Windows + I drückst, Netzwerk und Internet öffnest und bis zu Erweiterte Netzwerkeinstellungen nach unten scrollst. Dort siehst du die verfügbaren Adapter und kannst jeden einzelnen aufklappen, um zusätzliche Eigenschaften anzuzeigen oder weitere Adapteroptionen zu öffnen. Das ist ein moderner und recht übersichtlicher Weg, aber nicht immer der schnellste.

Für Windows 10 und Windows 11 bleibt die klassische Systemsteuerung die praktischste Methode: jener Überlebende, den Microsoft einfach nicht vollständig abschafft, weil er bei bestimmten Aufgaben weiterhin besser funktioniert als viele neue Einstellungsseiten. Öffne einfach die Systemsteuerung, gehe zu Netzwerk- und Freigabecenter und klicke auf Adaptereinstellungen ändern. Daraufhin erscheint ein Fenster mit deinen Netzwerkverbindungen, sowohl kabelgebunden als auch drahtlos.

Wenn du direkt dorthin springen möchtest, gibt es einen sehr geekigen und sehr effektiven Kurzbefehl: Drücke Windows + R, gib ncpa.cpl ein und bestätige mit Enter. Dieser Befehl öffnet unmittelbar das Adapterfenster, ohne Umwege und ohne Zwischenmenüs. Warum durch fünf Bildschirme navigieren, wenn Windows seine Konsolen-Zauberformeln noch immer bewahrt?

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Erweiterte Einstellungen zur Verbesserung des WLANs

Die technischeren Optionen des Adapters findest du im Geräte-Manager. Zuvor solltest du feststellen, welcher WLAN-Adapter in deinem Gerät installiert ist. Du kannst im Startmenü nach WLAN-Einstellungen suchen, die entsprechenden Einstellungen öffnen und zu Hardwareeigenschaften wechseln. Dort siehst du den Hersteller, etwa Intel oder Realtek, sowie das unterstützte WLAN-Protokoll.

Klicke anschließend mit der rechten Maustaste auf die Start-Schaltfläche, öffne den Geräte-Manager, klappe Netzwerkadapter auf und suche das Modell, das zum zuvor angezeigten Hersteller passt. Per Doppelklick oder über Rechtsklick und Eigenschaften findest du die Registerkarte Erweitert. Jeder Adapter zeigt hier unterschiedliche Parameter an, daher erscheinen nicht immer alle Bezeichnungen.

Zu den Einstellungen, die bei langsamen oder instabilen Verbindungen helfen können, gehört die 802.11n-Kanalbreite für 2,4 GHz und 5 GHz, die auf Automatisch belassen werden kann, damit der Adapter das am besten geeignete verfügbare Band auswählt. Ebenfalls aktivierbar ist der Modus 802.11n oder 802.11ax, der mit Wi-Fi 6 verbunden ist, sofern es mit einem neueren Router nicht zu häufigen Verbindungsabbrüchen kommt; in diesem Fall kann das Deaktivieren stabiler sein.

Über das bevorzugte Band lässt sich 5 GHz priorisieren, wenn der Router für beide Frequenzbänder denselben Netzwerknamen verwendet, während Wireless Mode auf das höchste verfügbare Protokoll eingestellt werden sollte. Bei Geräten, die ihren Standort nicht wechseln, begünstigt eine niedrige Roaming-Aggressivität meist die Stabilität; wenn du den Laptop von einem Raum in den anderen mitnimmst, passt eine mittlere Einstellung besser.

Verbindungspriorität, manuelle IP und DNS

Über die Systemsteuerung kannst du weniger auffällige, aber sehr nützliche Einstellungen vornehmen. Unter Adaptereinstellungen ändern öffnet ein Doppelklick auf eine Verbindung ein Fenster, über das du sie aktivieren, deaktivieren, Probleme diagnostizieren oder ihre Eigenschaften aufrufen kannst. Das ist besonders hilfreich, wenn Ethernet und WLAN gleichzeitig aktiv sind und du festlegen möchtest, dass Windows eine Verbindung gegenüber der anderen bevorzugt.

Um diese Priorität zu ändern, öffne die Eigenschaften des Adapters, wähle Internetprotokoll Version 4 (TCP/IPv4), klicke auf Eigenschaften und anschließend auf Erweitert. Wenn du die automatische Metrik deaktivierst, kannst du eine manuelle Schnittstellenmetrik eingeben: Je niedriger die Zahl, desto höher die Priorität dieser Verbindung. Du kannst dem Ethernet-Adapter zum Beispiel einen niedrigen Wert und dem WLAN einen höheren Wert zuweisen, damit das Kabel Vorrang hat, sobald beide Verbindungen verfügbar sind.

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In demselben TCP/IPv4-Bereich wird auch festgelegt, wie Windows die IP-Adresse und die DNS-Server bezieht. Üblicherweise bleibt diese Einstellung auf automatisch, doch wenn du eine bestimmte IP-Adresse oder einen bestimmten DNS-Server benötigst, kannst du die manuelle Konfiguration wählen und die IP-Adresse, die Subnetzmaske, das Standardgateway sowie die entsprechenden DNS-Server eintragen. Wenn dir diese Daten nicht sicher bekannt sind, solltest du besser nicht improvisieren: Eine falsch gesetzte Zahl kann dich vom Netz trennen, obwohl der Router einwandfrei funktioniert.

Wenn du die erweiterten Optionen im Geräte-Manager geändert hast, solltest du auf OK klicken, die Fenster schließen und den PC neu starten, damit die Änderungen korrekt übernommen werden. Bevor du allerdings heikle Parameter anfasst, ist es sinnvoll, zunächst die Grundlagen zu prüfen: die Verbindung diagnostizieren, kontrollieren, ob der Adapter aktiviert ist, und nachsehen, ob das Problem nur deinen PC betrifft oder auch andere Geräte im Netzwerk.

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Edu Diaz

Mitgründer von Actualapp und begeisterter Anhänger technologischer Innovationen. Mit einem Geschichtsstudium und beruflich als Programmierer verbinde ich akademische Strenge mit Begeisterung für die neuesten Technologietrends. Seit über zehn Jahren bin ich Technologie-Blogger und mein Ziel ist es, relevante und aktuelle Inhalte zu diesem Thema anzubieten, die allen Lesern verständlich und zugänglich sind. Neben meiner Leidenschaft für Technologie schaue ich gerne Fernsehserien und teile gerne meine Meinungen und Empfehlungen. Und natürlich habe ich eine klare Meinung zu Pizza: definitiv keine Ananas. Begleiten Sie mich auf dieser Reise durch die faszinierende Welt der Technologie und ihre vielfältigen Anwendungen in unserem Alltag.