Wenn du Microsoft Edge geöffnet hast und die Favoritenleiste wie von Zauberhand verschwunden ist, ist die Lösung deutlich einfacher, als es zunächst wirkt. Der Browser von Microsoft kann sie anzeigen, ausblenden oder auf neue Registerkarten beschränken, und dafür gibt es mehrere Wege. Du musst dich also nicht eine halbe Stunde lang durch Menüs arbeiten, um die Verknüpfungen zurückzubekommen, die du täglich nutzt. Falls sich der Browser auch in anderen Situationen merkwürdig verhält, kann eine Anleitung zum Leeren des Browser-Caches ebenfalls Zeit sparen.
Entscheidend ist, wie du arbeiten möchtest: mit einer dauerhaft sichtbaren Leiste für den schnellen Zugriff auf deine gespeicherten Websites, mit einer aufgeräumteren Variante, die nur beim Öffnen einer neuen Registerkarte erscheint, oder ganz ohne Leiste, wenn du eine möglichst klare Oberfläche bevorzugst. In dieselbe Richtung visueller Anpassungen geht auch die Möglichkeit, die Farbe der Taskleiste in Windows 11 zu ändern. Denn wozu speichert man Lieblingsseiten, wenn sie anschließend schwerer zu finden sind als eine erweiterte Option in einem Einstellungsmenü?
Der schnellste Weg, die Favoritenleiste in Microsoft Edge einzublenden
Die direkteste Methode ist die Tastenkombination, ideal, wenn du die Leiste aktivieren oder deaktivieren möchtest, ohne deine aktuelle Arbeit zu unterbrechen. Unter Windows genügt Strg + Umschalt + B, auf dem Mac lautet die entsprechende Kombination Befehl + Umschalt + B. Dieser Befehl funktioniert wie ein Schalter: Ist die Leiste ausgeblendet, erscheint sie; war sie bereits sichtbar, wird sie ausgeblendet. Es ist einer dieser Shortcuts, die man sich merken sollte, weil sie mehrere Klicks sparen und außerdem das kleine Ritual vermeiden, Menüs aufzurufen, als würde man gerade ein Raumschiff konfigurieren.
Wenn du die Einstellung lieber dauerhaft über die Optionen festlegen möchtest, öffne Microsoft Edge und klicke auf die Schaltfläche Einstellungen und mehr, die durch die drei Punkte oben rechts dargestellt wird. Gehe anschließend zu Einstellungen, öffne Darstellung und suche den Bereich Symbolleiste. Dort findest du die Option für die Favoritenleiste mit einem Dropdown-Menü, über das du auswählen kannst, wann sie angezeigt werden soll.
Die Optionen sind eindeutig: Immer, wenn die Leiste dauerhaft im oberen Bereich des Browsers sichtbar sein soll; Nur auf neuen Registerkarten, wenn du sie nur beim Öffnen einer neuen Seite sehen möchtest; und Nie, wenn du sie vollständig ausblenden willst.

Über das Favoritenmenü aktivieren und die Schaltfläche anpassen
Microsoft Edge erlaubt es außerdem, die Leiste direkt über das Favoritenmenü zu steuern. Das ist praktisch, wenn du gerade ohnehin deine gespeicherten Seiten durchgehst und nicht erst den Verlauf des PCs öffnen möchtest. Rechts neben der Adressleiste kann die Favoriten-Schaltfläche erscheinen, erkennbar an einem Symbol, das einen Stern mit horizontalen Linien kombiniert. Ein Klick darauf öffnet ein Panel mit deinen gespeicherten Elementen, einschließlich der Favoritenleiste und der von dir erstellten Ordner.
In diesem Panel öffnest du das Menü mit weiteren Optionen, gehst zu Favoritenleiste anzeigen und wählst eine der drei bekannten Möglichkeiten: immer anzeigen, nur auf neuen Registerkarten anzeigen oder nie anzeigen. Das Ergebnis ist dasselbe wie über die Einstellungen, der Weg dorthin kann sich aber natürlicher anfühlen, wenn du gerade Links verwaltest.
Wenn die Favoriten-Schaltfläche nicht neben der Adressleiste angezeigt wird, bedeutet das nicht, dass Edge deine Lesezeichen in einer anderen Dimension versteckt hat. Du kannst sie über Einstellungen aktivieren, indem du Darstellung und anschließend Symbolleiste öffnest. Alternativ kannst du das Favoritenmenü direkt mit Strg + Umschalt + O unter Windows oder Befehl + Umschalt + O auf dem Mac öffnen.

Favoriten hinzufügen, umbenennen und sortieren, ohne die Leiste zu überladen
Sobald die Favoritenleiste sichtbar ist, wird sie erst dann wirklich nützlich, wenn du sie übersichtlich hältst. Um eine Website hinzuzufügen, öffne die Seite, die du speichern möchtest, und klicke auf das Sternsymbol am rechten Ende der Adressleiste. Edge öffnet ein kleines Fenster, in dem du den Namen des Favoriten ändern und festlegen kannst, in welchem Ordner er gespeichert werden soll. Wenn er in der Leiste erscheinen soll, wähle Favoritenleiste als Speicherort und bestätige die Aktion.
Dieses System entspricht dem Speichern eines Lesezeichens, hat aber den Vorteil, dass die Zugriffe direkt erreichbar bleiben. Trotzdem solltest du die Leiste nicht in einen Basar voller Links verwandeln, denn zu viele lange Namen belegen am Ende mehr Platz als nötig. Um ein Element anzupassen, klicke mit der rechten Maustaste darauf; anschließend siehst du Optionen zum Bearbeiten oder Entfernen. Mit Bearbeiten kannst du den Namen ändern oder den Speicherort wechseln, mit Löschen verschwindet der Eintrag aus der Liste.
Edge bietet außerdem nützliche Optionen für alle, die viele Referenzseiten sammeln. Du kannst Ordner erstellen, nur das Symbol einer Website anzeigen lassen, um Platz zu sparen, oder über Favoriten verwalten den Favoriten-Manager öffnen. Diese Ansicht ist besonders angenehm, wenn du bereits mehrere Ordner hast und alles mit etwas mehr Überblick neu organisieren möchtest.
Kurz gesagt: Wenn du lediglich die Favoritenleiste zurückholen willst, ist die Tastenkombination der schnellste Weg. Wenn du den Browser genau nach deinen Vorlieben einrichten möchtest, bieten die Darstellungseinstellungen die vollständige Kontrolle. Und wenn du dich ohnehin schon im Favoritenbereich befindest, lässt sich die Sache über das Kontextmenü erledigen, ohne den Bereich zu wechseln. Eine kleine Einstellung, die im täglichen Umgang mit Microsoft Edge einen großen Unterschied macht.

