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Farbe der Taskleiste in Windows 11 ändern

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Escrito por Edu Diaz

Januar 16, 2026

Wenn du deinen Windows-11-PC gerade einrichtest und das Gefühl hast, der Oberfläche fehlt etwas „Persönlichkeit“, ist die Taskleiste ein guter Startpunkt: Sie ist (außer du blendest sie aus) ständig sichtbar und kann mit ein paar Anpassungen die Akzentfarbe übernehmen, die am besten zu deinem Hintergrund, deinem Design oder deiner aktuellen Fixierung auf einen bestimmten Farbton passt. Entscheidend ist, zu wissen, wo die Option steckt – und vor allem, warum sie manchmal ausgegraut ist, was selbst Nutzerinnen und Nutzer, die sich im System gut auskennen, häufig verwirrt.

In dieser Anleitung schauen wir uns an, wie du die Farbe der Taskleiste und des Startmenüs in Windows 11 änderst. Außerdem gehen wir einige zusätzliche Personalisierungsoptionen durch, die sich am selben Ort befinden. Denn seien wir ehrlich: Was bringt eine sorgfältig abgestimmte Konfiguration, wenn die Taskleiste weiterhin im „ab Werk generisch“-Modus bleibt?

So änderst du die Farbe von Taskleiste und Start

Die Einstellung findest du in der App Einstellungen, und Windows 11 macht es dir grundsätzlich recht einfach – sofern du eine Voraussetzung erfüllst: Du kannst keine benutzerdefinierte Farbe auf die Taskleiste anwenden, wenn du den Modus „Hell“ verwendest. Anders gesagt: Das System lässt dich zwar eine Akzentfarbe auswählen, wendet sie auf Start und Taskleiste aber nur an, wenn Windows im Dunkelmodus läuft. Genau das erklärt, warum der Schalter manchmal ausgegraut ist.

Öffne zunächst die Einstellungen mit dem Shortcut Windows + I. Wenn du den klassischen Weg bevorzugst, kannst du auch auf Start (das Windows-Logo in der Taskleiste) klicken und die Einstellungen über das Zahnrad-Symbol öffnen. Gehe anschließend zu Personalisierung – dort bündelt Windows die Optionen für Erscheinungsbild, Designs, Hintergründe und Farben.

Unter Personalisierung öffnest du Farben. Hier passiert fast alles Relevante: der Anzeigemodus, Transparenzeffekte und natürlich die Akzentfarbe. Wähle im Dropdown Modus auswählen Dunkel aus. Dieser Schritt ist keine reine Geschmackssache, sondern die Voraussetzung dafür, dass Windows die Taskleiste überhaupt einfärben lässt.

Scrolle nun zu Akzentfarbe und wähle eine der verfügbaren Farben aus der Übersicht. Falls dich keine überzeugt, bietet Windows über Farben anzeigen die Möglichkeit, eine eigene Farbe zu erstellen – praktisch, wenn du den Farbton deines Wallpapers exakt treffen oder zu grelle Kombinationen im Stil eines permanenten „RGB-Gamer“-Looks vermeiden willst. Wichtig: Auch wenn du die Farbe auswählst, ist sie damit noch nicht automatisch auf die Taskleiste angewendet.

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Der letzte Schritt ist, den Schalter Akzentfarbe auf Start und Taskleiste anzeigen zu aktivieren. Sobald du ihn einschaltest, wird die gewählte Farbe sowohl im Startmenü als auch in der Taskleiste übernommen. Ist der Schalter deaktiviert, gehe noch einmal zurück und prüfe, ob du wirklich im Dunkelmodus bist – im Hellmodus bleibt diese Option gesperrt.

Als zusätzliche Anpassung kannst du auf derselben Seite Akzentfarbe auf Titelleisten und Fensterrahmen anzeigen aktivieren. Dadurch wird die gewählte Farbe auf weitere Elemente des Systems ausgeweitet. Das ist ein subtiler Effekt, sorgt aber für einen stimmigeren Gesamteindruck – besonders, wenn du möchtest, dass die Oberfläche über den Hintergrund hinaus ein klar erkennbares „Theme“ hat.

Was die Taskleiste in Windows 11 ist und was sie umfasst

Die Taskleiste ist das schnelle Kontrollzentrum von Windows 11 und befindet sich standardmäßig am unteren Bildschirmrand. Sie ist mehr als nur eine Leiste mit Symbolen: Sie bündelt Shortcuts und Funktionen, die maßgeblich beeinflussen, wie du dich täglich durch das System bewegst. Deshalb ergibt es Sinn, ihr Aussehen anzupassen – aber es hilft auch, die einzelnen Bestandteile zu kennen.

Am offensichtlichsten ist das Startmenü, das als App-Launcher und als Einstiegspunkt zu Einstellungen und Dateien dient – inklusive Optionen rund um das Benutzerkonto. Daneben befindet sich die Suchleiste, mit der du Dateien, Anwendungen und Web-Ergebnisse direkt vom Desktop aus findest, ohne erst etwas anderes öffnen zu müssen: klicken, tippen, fertig.

Windows 11 bringt außerdem Widgets mit, die über eine eigene Schaltfläche erreichbar sind (mit einem Symbol, das häufig das Wetter zeigt). Das sind interaktive Bereiche, die Informationen bündeln und sich über die Leiste abrufen lassen, ohne den Desktop zu überladen. Und für alle, die mit vielen Fenstern arbeiten, gibt es die Taskansicht – die Schaltfläche mit zwei überlappenden Rechtecken, über die du Vorschauen geöffneter Apps und sogar virtueller Desktops siehst.

Zuletzt gibt es den Bereich der angehefteten Apps – das eigentliche „Dock“ des Systems: Ein-Klick-Zugriffe auf Anwendungen, die du täglich nutzt. Windows pinnt meist einige Programme vorab an, etwa den Datei-Explorer und Microsoft Edge, üblich ist aber, dass du das schnell an deinen Workflow anpasst. In diesem Zusammenhang ist die Farbe der Taskleiste nicht nur Dekoration: Sie beeinflusst auch Kontrast und Lesbarkeit – besonders, wenn du oft zwischen vielen Apps wechselst und Symbole auf einen Blick erkennen willst.

Weitere Optionen zur schnellen Anpassung direkt über die Leiste

Wenn du ohnehin gerade deinen Desktop „tunst“, bietet Windows 11 praktische Einstellungen rund um die Taskleiste ohne Umwege – alles an einer leicht erreichbaren Stelle: Klicke mit der rechten Maustaste auf die Taskleiste und öffne Taskleisteneinstellungen. Dort bündelt der Bereich Verhalten der Taskleiste einen großen Teil der erweiterten Optionen.

Eine der sichtbarsten Änderungen ist die Ausrichtung der Symbole. Standardmäßig sind sie zentriert, du kannst sie aber nach links verschieben, wenn du eine klassischere Anordnung bevorzugst. Das ist eine kleine Einstellung, verändert aber das „Gefühl“ des Desktops deutlich – vor allem, wenn du von älteren Windows-Versionen kommst.

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Du kannst die Taskleiste auch automatisch ausblenden – sinnvoll bei kleinen Displays oder wenn du die Oberfläche aufräumen willst. Aktivierst du die Option, verschwindet die Leiste und erscheint wieder, sobald du den Mauszeiger an den unteren Bildschirmrand bewegst. Das wirkt zunächst nebensächlich … bis man sich daran gewöhnt hat und nicht mehr zurückwill.

In diesem Abschnitt kannst du außerdem Badges in Apps (visuelle Hinweise) sowie das Blinken von Symbolen aktivieren oder deaktivieren, wenn eine Anwendung Aufmerksamkeit benötigt. Zwei Signale, die helfen können, wichtige Benachrichtigungen nicht zu verpassen – oder, wenn du visuelle Unruhe nicht ausstehen kannst, den Desktop insgesamt ruhiger zu halten. Und falls eine App hängt: Hier erfährst du, wie du nicht reagierende Apps in Windows zum Schließen zwingen kannst.

Zusätzlich gibt es eine Funktion, die sich speziell an Meetings richtet: die Möglichkeit, Fenster direkt über die Taskleiste in Microsoft Teams zu teilen. Dabei kannst du beim Überfahren des App-Symbols ein Fenster auswählen. Das nutzt nicht jeder täglich, aber wer ständig in Videocalls hängt, spart damit Schritte und vermeidet das typische Fenster-Chaos.

Zum Schluss erlaubt Windows den Schnellzugriff auf den Desktop über das rechte Ende der Taskleiste: ein kleiner Bereich, der beim Anklicken den Desktop anzeigt, ohne dass du alles manuell minimieren musst. Und wenn du mit mehr als einem Monitor arbeitest, gibt es die Option, die Taskleiste auf allen Bildschirmen anzuzeigen – eine dieser Einstellungen, die in Multi-Monitor-Setups schnell unverzichtbar werden, schon allein, damit der App-Launcher nicht auf dem „falschen“ Bildschirm fehlt.

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Edu Diaz

Mitgründer von Actualapp und begeisterter Anhänger technologischer Innovationen. Mit einem Geschichtsstudium und beruflich als Programmierer verbinde ich akademische Strenge mit Begeisterung für die neuesten Technologietrends. Seit über zehn Jahren bin ich Technologie-Blogger und mein Ziel ist es, relevante und aktuelle Inhalte zu diesem Thema anzubieten, die allen Lesern verständlich und zugänglich sind. Neben meiner Leidenschaft für Technologie schaue ich gerne Fernsehserien und teile gerne meine Meinungen und Empfehlungen. Und natürlich habe ich eine klare Meinung zu Pizza: definitiv keine Ananas. Begleiten Sie mich auf dieser Reise durch die faszinierende Welt der Technologie und ihre vielfältigen Anwendungen in unserem Alltag.