Samsung Galaxy S26

Samsung Galaxy S26: Galaxy AI, Kamera und Privatsphäre

User avatar placeholder
Escrito por Edu Diaz

Februar 27, 2026

Das Samsung Galaxy S26 ist jetzt offiziell – und es fühlt sich genau nach diesem vertrauten „okay, so musste es kommen“ an, wenn ein Smartphone im Alltag bei KI im täglichen Einsatz wirklich einen spürbaren Sprung macht, ohne dass man erst ein Handbuch auswendig lernen oder sich durch Menüs kämpfen muss. Die neue Familie —Galaxy S26, S26+ und S26 Ultra— versteht sich als dritte Generation von Samsungs „KI-Smartphones“, mit einer klaren Idee: Galaxy AI soll im Hintergrund arbeiten, Schritte einsparen und den Fokus auf das Ergebnis legen – egal ob du Pläne organisierst, Informationen findest oder Inhalte optimierst.

Und ja, die Begeisterung lässt sich schwer verbergen: Das ist eines dieser Launches, auf die viele schon lange gewartet haben, weil es nicht bei nebulösen Versprechen bleibt, sondern Hardware, Kamera und KI in einer konsistenten Story zusammenbringt – plus einem Extra, das direkt in die Tech-Debatte von 2026 zielt: Privatsphäre und Kontrolle auf Systemebene, nicht als nachträgliches Zubehör. Wer hat im Zug oder in der U-Bahn nicht schon mal aufs Display geschaut und gedacht, dass der Sitznachbar mehr mitlesen kann, als ihm lieb ist?

Zur Verfügbarkeit bestätigt Samsung: Galaxy S26 Ultra, S26+ und S26 sind ab dem 25. Februar vorbestellbar, mit einheitlichem Design und gemeinsamen Farben wie Cobalt Violet, White, Black und Sky Blue sowie zwei exklusiven Samsung.com-Tönen: Pink Gold und Silver Shadow.

Proaktiveres Galaxy AI: weniger Schritte, mehr Kontext

Das zentrale Versprechen des Galaxy S26 lautet, dass KI intuitiv, proaktiv und anpassungsfähig sein soll – mit weniger Reibung zwischen dem, was du erledigen willst, und dem, was das Smartphone am Ende für dich abschließt. Samsung betont, die Technik „trete in den Hintergrund“ und erledige Komplexes unauffällig, was sich in Funktionen niederschlägt, die genau dann auftauchen, wenn sie gebraucht werden – ohne dass du zwischen Apps hin- und herspringen musst, als würdest du ein Puzzle lösen.

Zu den Neuerungen dieser intelligenten Ebene gehört Now Nudge, das im richtigen Moment Vorschläge macht, damit du „im Flow“ bleibst. Wenn dich zum Beispiel jemand nach Fotos einer Reise fragt, kann das System passende Bilder aus der Galerie vorschlagen, statt dass du alles manuell zusammensuchen musst; kommt eine Nachricht zu einem Meeting, kann es zugehörige Kalender-Einträge erkennen und mögliche Konflikte prüfen. Weiterentwickelt wird auch Now Brief: jetzt proaktiver und stärker personalisiert, mit Erinnerungen an Termine wie Reservierungen oder Reise-Updates – basierend auf deinem Kontext.

Bei der Suche bringt das Galaxy S26 eine verbesserte Version von Circle to Search mit Google mit, die mehrere Objekte gleichzeitig erkennt, um verschiedene Bildbereiche gezielt zu vertiefen; wenn dir etwa ein Outfit gefällt, kann das System mehrere Kleidungsstücke in einer einzigen Suche identifizieren. Und auf der Assistenten-Seite kommt ein überarbeitetes Bixby als konversationeller Agent, der natürliche Sprache versteht, um Einstellungen zu finden und zu ändern, ohne exakte Kommandos zu verlangen. Zusätzlich integriert Samsung eine Auswahl an Agenten wie Gemini und Perplexity, die dafür gedacht sind, Aufgaben per Knopfdruck oder per Stimme zu erledigen und mehrstufige Abläufe im Hintergrund abzuarbeiten. Das ist die Art Ansatz, die – wenn sie gut abgestimmt ist – KI endlich zum Alltagstool macht und nicht zur Demo, die man beim Abendessen kurz vorführt.

Samsung Galaxy S26

Leistung, Display und Kameras: Das Ultra meint es ernst

Samsung positioniert das S26 als Zusammenspiel aus Leistung, Kamera und KI, die als System zusammenarbeiten – mit Fokus auf durchgängig stabile Nutzung über den Tag und Konstanz unter Last. Beim Galaxy S26 Ultra kommt die Snapdragon 8 Elite Gen 5 Mobile Platform for Galaxy zum Einsatz, mit Verbesserungen von bis zu 19% bei der CPU, 24% bei der GPU und 39% bei der NPU gegenüber dem S25 Ultra. Ziel ist, dass „ständig aktive“ Galaxy-AI-Funktionen nicht zu Mikro-Rucklern führen, wenn du Multitasking betreibst, Video aufnimmst oder spielst.

Damit diese Leistung gehalten werden kann, erhält das Ultra eine neu konstruierte Vapor Chamber sowie Anpassungen beim thermischen Interface-Material, um Wärme besser über eine größere Fläche zu verteilen. Für die Praxis bei der Akkunutzung gibt es Super Fast Charging 3.0 mit einer klaren Ansage: bis zu 75% in etwa 30 Minuten mit einem 60-W-Netzteil (separat erhältlich). Bei Bild- und Anzeigequalität nennt Samsung ProScaler (bei S26+ und Ultra) für Bildskalierung sowie mDNIe mit präziserer Farbbearbeitung als in der Vorgängergeneration.

Beim Display setzt das Galaxy S26 Ultra auf ein Dynamic AMOLED 2X-Panel mit 6,9 Zoll QHD+ und adaptiven 120 Hz (1~120 Hz) inklusive Vision booster, während das Galaxy S26 mit 6,3 Zoll FHD+ kommt und das S26+ mit 6,7 Zoll QHD+ – ebenfalls Dynamic AMOLED 2X und adaptive 120 Hz. Das Ultra bleibt bei 7,9 mm und 214 g, mit IP68-Schutz wie der Rest der Serie.

Bei den Kameras setzt das Ultra auf größere Blenden, um Aufnahmen bei wenig Licht und beim Zoom zu verbessern, mit einem System aus 50 MP Ultraweitwinkel, 200 MP Hauptkamera und zwei Teleobjektiven: 50 MP (mit 3x optisch und 10x „optical quality zoom“) sowie 10 MP (5x optisch und 10x „optical quality zoom“) plus einer Frontkamera mit 12 MP. Ebenfalls verbessert werden Nightography Video, und der Super Steady-Modus erhält eine horizontale Sperre, um den Bildausschnitt zu stabilisieren – klar auf Aufnahmen in Bewegung ausgelegt. Als Detail für anspruchsvolle Creator ist das S26 Ultra das erste Galaxy mit Unterstützung für APV, einen Video-Codec im Profi-Umfeld, der effizient komprimiert und selbst nach wiederholten Bearbeitungen visuell verlustfreie Qualität liefern soll. Außerdem wird der AI ISP auf die Selfie-Kamera ausgeweitet, für natürlichere Hauttöne und mehr Details bei gemischter Beleuchtung.

Für die Bearbeitung integriert Samsung KI-Tools in vertraute Workflows: Mit Photo Assist lassen sich Änderungen in Worten beschreiben, etwa eine Szene von Tag auf Nacht umzustellen, fehlende Bereiche zu ergänzen oder sogar Outfits auf einem Foto zu ändern; zudem lässt sich der Prozess Schritt für Schritt prüfen und unkompliziert rückgängig machen. Creative Studio bündelt Erstellung und Personalisierung in einem Bereich, um Inhalte wie Sticker, Einladungen oder Hintergründe zu generieren – ausgehend von einer Skizze, einem Foto oder einem Prompt. Und für den Alltag gibt es Document Scan, das Verzerrungen und störende Elemente (wie Finger oder Knicke) entfernt und mehrere Aufnahmen automatisch in einem PDF organisiert.

Privatsphäre und Sicherheit: Der „Stealth-Modus“ ist ab Werk dabei

Das größte Differenzierungsmerkmal des Galaxy S26 Ultra ist das integrierte Privacy Display, das als branchenweit erstes „ab Werk eingebautes“ Feature beschrieben wird – mit Privatsphäre „auf Pixel-Ebene“. Die Idee ist eindeutig: In gemeinsam genutzten Umgebungen —ÖPNV, Cafés, Büros— kann das Panel einschränken, was von der Seite sichtbar ist, während der Nutzer weiterhin ein klares, angenehm lesbares Bild behält. Anders als bei aufgeklebten Sichtschutzfolien soll diese Lösung die Anzeigequalität im deaktivierten Zustand erhalten und im aktivierten Zustand den Blickwinkel begrenzen – auch beim Wechsel zwischen Hoch- und Querformat.

Samsung Galaxy S26

Zusätzlich kann der Nutzer festlegen, wann es aktiviert wird (zum Beispiel beim Eingeben von PINs, Mustern oder Passwörtern oder beim Öffnen bestimmter Apps) und die Stufen anpassen, inklusive Partial Screen Privacy, um die Sichtbarkeit von Benachrichtigungs-Pop-ups zu begrenzen, sowie Maximum Privacy Protection, um die Seiten stärker abzudunkeln – mit minimalen Auswirkungen auf Energieverbrauch und Bedienbarkeit. Samsung weist darauf hin, dass je nach Umgebung und Blickwinkel weiterhin bestimmte Informationen sichtbar sein können; gesunder Menschenverstand bleibt also wichtig: Perfekte Privatsphäre gibt es nicht, aber hier wird in einer anderen Liga gespielt.

Auf Software-Ebene kommen Maßnahmen hinzu, die unauffällig im Hintergrund arbeiten: Call Screening mit KI erkennt Anrufe von unbekannten Nummern und fasst die Absicht zusammen, und Privacy Alerts nutzt maschinelles Lernen, um zu warnen, wenn Apps mit Administratorrechten ohne erkennbaren Bedarf auf sensible Daten wie präzise Standortinformationen, Anruflisten oder Kontakte zugreifen wollen. In der Galerie erscheint Private Album, um ausgewählte Fotos und Videos zu verbergen – ohne separate Ordner anzulegen oder sich bei einem Samsung Account anzumelden.

Für die eher „hardcore“-orientierte Ebene weitet Samsung zudem seine Initiative für Post-Quanten-Kryptografie (PQC) auf Systemprozesse wie Software-Verifizierung und Firmware-Schutz aus. Außerdem gibt es Verbesserungen bei Knox Matrix, mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung per PQC für weitere Services (einschließlich eSIM-Transfers) und mehr Transparenz zum Firmware-Status über „Security Status of Your Devices“. Das Ganze stützt sich auf Samsung Knox vom Chip aufwärts sowie auf die lokale Ausführung von Galaxy AI mit Personal Data Engine (PDE), zusätzlich abgesichert durch Knox Enhanced Encrypted Protection (KEEP) zur appweisen Datenverschlüsselung und Knox Vault als physisch isolierte Ebene für sensible Informationen. Darüber hinaus spricht Samsung von sieben Jahren Sicherheitsupdates – ein Punkt, der den langfristigen Wert gegenüber schnellen Upgrade-Zyklen deutlich verändert.

Als Erweiterung des Ökosystems wird die Serie Galaxy Buds4 als natürlicher Begleiter des S26 vorgestellt, mit Sprachinteraktion zum Aktivieren von KI-Agenten und – bei den Buds4 Pro – Anrufsteuerung über Head Gestures (standardmäßig deaktiviert und in Galaxy Wearable konfigurierbar). Abgerundet wird das Angebot durch Samsung Care+ als zusätzliche Absicherung mit schnellen Reparaturen bei Unfallschäden, verlängerter Garantie und Experten-Support, wobei die Bedingungen je nach Land variieren.

Image placeholder
Edu Diaz

Mitgründer von Actualapp und begeisterter Anhänger technologischer Innovationen. Mit einem Geschichtsstudium und beruflich als Programmierer verbinde ich akademische Strenge mit Begeisterung für die neuesten Technologietrends. Seit über zehn Jahren bin ich Technologie-Blogger und mein Ziel ist es, relevante und aktuelle Inhalte zu diesem Thema anzubieten, die allen Lesern verständlich und zugänglich sind. Neben meiner Leidenschaft für Technologie schaue ich gerne Fernsehserien und teile gerne meine Meinungen und Empfehlungen. Und natürlich habe ich eine klare Meinung zu Pizza: definitiv keine Ananas. Begleiten Sie mich auf dieser Reise durch die faszinierende Welt der Technologie und ihre vielfältigen Anwendungen in unserem Alltag.