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Galaxy S26: 24-MP-Modus und was bisher zum S27 Ultra bekannt ist

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Escrito por Edu Diaz

Januar 12, 2026

Wenn du die kommenden Samsung-Galaxy-Modelle im Blick hast, solltest du aktuell zwei Dinge im Kopf behalten: Zum einen deutet die Galaxy-S26-Serie auf einen neuen 24-MP-Aufnahmemodus hin, der die Bildqualität verbessern soll, ohne die Nutzung spürbar auszubremsen; zum anderen tauchen erste frühe Hinweise zum Galaxy S27 Ultra auf – dort wäre dann eher ein deutlicherer Kamera-Sprung zu erwarten, zumindest beim Hauptsensor.

In einem Markt, in dem jeder Hersteller nach dem „Sweet Spot“ zwischen Geschwindigkeit, Verarbeitung und Detailgrad sucht, kann ein Zwischenmodus wie 24 MP sehr attraktiv sein – vor allem dann, wenn er die typischen Schwächen solcher Optionen vermeidet. Und ja, damit kommt die klassische Frage, die sich alle stellen, die Fotos gern pixelgenau betrachten: Verbessert das die Bildqualität wirklich spürbar, oder ist es am Ende nur eine hübsche Zeile im Datenblatt?

Galaxy S26: ein 24-MP-Modus mit schnellerer Verarbeitung und besserer Abstimmung

Laut einem Leak, der dem bekannten Leaker Ice Universe zugeschrieben wird, soll die Galaxy-S26-Serie einen neuen 24-MP-Aufnahmemodus erhalten. Das Versprechen besteht dabei nicht nur darin, gegenüber dem Standardmodus mit 12 MP mehr Auflösung zu bieten, sondern laut Beschreibung auch ein „klar“ sichtbar besseres Endergebnis – bei einer Verarbeitung, die rund 3 Sekunden dauern soll.

Spannend ist dabei, wie der Modus im Alltag funktionieren soll: Die Verarbeitung würde im Hintergrund laufen, ohne dass es beim Auslösen zu einer Verzögerung kommt. Das ist relevanter, als es zunächst klingt, denn Shutter Lag gehört zu den Problemen, die ein Foto genau dann ruinieren, wenn sich das Motiv bewegt, das Licht kippt oder eine Szene nur einen Moment lang existiert. Anders gesagt: Ein Modus kann auf dem Papier großartig sein – wenn er dich aber den entscheidenden Augenblick kostet, wird er nach zwei Tagen nicht mehr genutzt.

Außerdem heißt es, die neuen 24 MP seien darauf ausgelegt, typische Fehler mancher ähnlicher Modi zu vermeiden – insbesondere zu starkes Nachschärfen sowie Aberrationen wie „Purple Fringing“ (violette Ränder in Bereichen mit starkem Kontrast). Der Bezug ist eindeutig: Es geht darum, Probleme zu umgehen, die bei Apples Variante einer ähnlichen Funktion beobachtet wurden, ohne in tiefere technische Vergleiche einzusteigen. Unterm Strich scheint der Ansatz ein „sauberer“ und weniger aggressiver 24-MP-Modus zu sein – passend zum aktuellen Trend, lieber nutzbare Details als künstliche Schärfe zu liefern.

Zur Aktivierung heißt es, dass der Modus nicht direkt sichtbar wäre: Man müsste ihn zunächst über Camera Assistant einschalten und könnte ihn danach in der Standard-Kamera-App ein- und ausschalten. Zudem wird betont, dass es nicht dasselbe ist wie die 24-MP-Option in Expert RAW. Das deutet darauf hin, dass Samsung den „schnellen Alltags-Workflow“ klar vom „manuelleren bzw. fortgeschrittenen Workflow“ trennt – ein nettes Detail für alle, die gern an Einstellungen schrauben, während die meisten einfach nur auslösen wollen.

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Unpacked und Zeitplan: Die Galaxy-S26-Serie soll nächsten Monat vorgestellt werden

Zum Launch gibt es noch keine offiziellen Einladungen zum Unpacked-Event – was gut dazu passt, dass es nicht mehr in diesem Monat stattfinden dürfte. Erwartet wird, dass Samsung die Galaxy-S26-Serie nächsten Monat präsentiert, kurz vor dem MWC in Barcelona – einem Rahmen, der historisch besonders gut für starke Mobile-Ankündigungen war.

Außerdem wird erwähnt, dass der Zeitplan etwas später als üblich ausfallen könnte – mit zwei möglichen Erklärungen: Zum einen könnte Samsung einem anderen Gerät (genannt wird ein TriFold) mehr Bühne geben; zum anderen könnten Nachwirkungen des Government Shutdowns von Ende letzten Jahres eine Rolle spielen, der sogar den Launch des OnePlus 15 beeinflusst haben soll. Das sind Kontextfaktoren, die erklären, warum sich Termine verschieben – für Nutzer ist die Kernaussage jedoch einfacher: Die Ankündigung wäre relativ nah und würde diese Leaks bestätigen, einordnen oder widerlegen.

Praktisch betrachtet: Sollte der 24-MP-Modus tatsächlich so kommen wie beschrieben, könnte das S26 den Fokus auf bessere Fotoergebnisse legen, ohne dafür große Hardware-Sprünge verkaufen zu müssen – ein Ansatz, den Samsung in anderen Generationen bereits über Verarbeitung und intelligentere Kamera-Optionen verfolgt hat.

Erste Hinweise zum Galaxy S27 Ultra: HP6-Sensor und mögliche größere Änderungen

Obwohl es bis zu dieser Generation noch eine Weile ist, tauchen bereits Details zum Galaxy S27 Ultra auf – und auffällig ist, dass die Leaks hier eher auf eine sichtbarere Kamera-Verbesserung abzielen. Auch diese Informationen werden Ice Universe zugeschrieben: Das S27 Ultra soll den Sensor ISOCELL HP6 als Hauptkamera nutzen.

In den genannten Daten ist von einem 200-MP-Sensor im optischen Format 1/1,3 Zoll die Rede. Damit läge er in einer ähnlichen Kategorie wie der ISOCELL HP2 des Galaxy S25 Ultra. Der Unterschied wird weniger über Größe oder Megapixel definiert, sondern über „neuere Technologien“ in diesem Sensor, die sich in besserer Foto- und Videoqualität niederschlagen sollen. Welche Technologien das konkret sind, wird nicht ausgeführt – sinnvoll ist daher vor allem die Einordnung: gleiche Liga, aber mit modernerer Basis für Aufnahme und Verarbeitung.

Ebenfalls heißt es, Samsung plane, beim S27 Ultra die Ultraweitwinkelkamera zu aktualisieren. Außerdem wird ein Punkt angerissen, den viele fortgeschrittene Nutzer seit Längerem diskutieren: Auch die mittlere Zoomkamera wäre reif für ein Upgrade. Als Referenz wird genannt, dass das Galaxy S26 Ultra einen 10-MP/12-MP-Sensor mit 3x optischem Zoom nutzen soll – und es wird nahegelegt, Samsung solle auf 50 MP oder sogar 200 MP gehen, wobei Letzteres als Empfehlung und nicht als Bestätigung formuliert ist. Die Botschaft dahinter ist klar: Der 3x-Zoom könnte im Vergleich zu heutigen Erwartungen ins Hintertreffen geraten.

In der Liste potenzieller Verbesserungen für das S27 Ultra werden mehrere Punkte genannt: 8K-Aufnahme mit 60 fps, ein größerer Sensor für die Super-Telekamera mit 5x sowie ein quadratischer Sensor für die Frontkamera. Zudem wird die Möglichkeit erwähnt, 3D-Gesichtsscan zur biometrischen Authentifizierung über das Polar ID-System von Metalenz einzuführen, unterstützt durch den Sensor ISOCELL Vizion 931. Und als Wendung, die bei Stift-Fans für Diskussionen sorgen dürfte, ist davon die Rede, dass Samsung den integrierten S Pen möglicherweise ab dem Galaxy S27 Ultra streichen könnte.

Aktuell ist das alles noch sehr früh und stark von „könnte“ geprägt, zeichnet aber eine interessante Linie: Das Galaxy S26 wirkt wie eine Generation, in der Software und Nutzererlebnis (ein gut abgestimmter 24-MP-Modus) an Gewicht gewinnen, während das S27 Ultra eher größere Schritte bei Kamera und Biometrie vorbereiten würde. Wer die Smartphone-Kamera wie eine kleine Kompaktkamera in der Tasche behandelt, muss nun abwarten, bis Unpacked den ersten Schritt bestätigt.

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Edu Diaz

Mitgründer von Actualapp und begeisterter Anhänger technologischer Innovationen. Mit einem Geschichtsstudium und beruflich als Programmierer verbinde ich akademische Strenge mit Begeisterung für die neuesten Technologietrends. Seit über zehn Jahren bin ich Technologie-Blogger und mein Ziel ist es, relevante und aktuelle Inhalte zu diesem Thema anzubieten, die allen Lesern verständlich und zugänglich sind. Neben meiner Leidenschaft für Technologie schaue ich gerne Fernsehserien und teile gerne meine Meinungen und Empfehlungen. Und natürlich habe ich eine klare Meinung zu Pizza: definitiv keine Ananas. Begleiten Sie mich auf dieser Reise durch die faszinierende Welt der Technologie und ihre vielfältigen Anwendungen in unserem Alltag.